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Wachsen, wie die Bäume

Im vergangenen Monat sind wir zusammengekommen, um Tu B'Schwat zu feiern, das jüdische Fest, das als "Neujahr der Bäume" bekannt ist. Dieses Fest hat eine große Bedeutung, nicht nur im Zusammenhang mit der Natur, sondern auch als Metapher für das Wachstum und die Verbundenheit innerhalb unserer wachsenden Gemeinde.


Foto: Eichenlaub
Eichenlaub, unsplash.com

Tu B'Schwat markiert traditionell das Erwachen der Bäume aus ihrer Winterruhe und symbolisiert die Erneuerung des Lebens. Als wir letzte Monat dieses Fest feierten, wurden wir an die Parallelen zwischen dem Erblühen der Natur und dem Wachstum, das wir als Gemeinde erleben, erinnert. Wie die Bäume, die neu erblühen, gedeiht auch die Jüdische Kultusgemeinde Dresden dank der Unterstützung und des Engagements eines jeden Mitglieds weiter. Wir denken mit den gleichen Gefühlen auch an unsere Partnergemeinde in Basel, der es erfreulicherweise ähnlich geht.


So wie Tu B'Schwat uns dazu anregt, über unsere Verbindung zur Umwelt nachzudenken, so regt es uns auch dazu an, das Wachstum und die Verbundenheit innerhalb unserer Gemeinde zu betrachten. Unsere Feste sind nicht nur ein Moment fröhlicher Festlichkeit, sondern auch eine Gelegenheit für Wachstum und Lernen. In gemeinsamen Momenten erforschen wir zum Beispiel die Bedeutung von Tu B'Schewat und seine Relevanz für unser Leben. Die Erkenntnisse, die wir bei diesen gemeinsamen Treffen gewinnen, dienen als Nahrung für die intellektuellen und spirituellen Wurzeln unserer Gemeinde.


Während wir uns mit dem Wesen von Tu B'Schwat beschäftigen, sollten wir den Geist der Nachhaltigkeit weitertragen. So wie wir unsere Umwelt pflegen, sollten wir auch in unserer Gemeinde Praktiken fördern, die Inklusivität, Verständnis und Unterstützung begünstigen. Indem wir eine nachhaltige Grundlage kultivieren, stellen wir sicher, dass unsere Gemeinschaft auch für kommende Generationen gedeiht.


Für die Zukunft haben wir eine Reihe spannender Veranstaltungen und Aktivitäten geplant, die unsere Verbindungen vertiefen und das weitere Wachstum unserer Gemeinde fördern werden. Von kulturellen Feiern bis hin zu spannenden Diskussionen ist für jeden etwas dabei. Achten Sie auf unseren Kalender und säen Sie mit uns die Saat für gemeinsame Erfahrungen.


In dieser kalten Winterzeit und in diesen dunklen Zeiten für jüdische Menschen weltweit dürfen wir nicht vergessen, dass die Zukunft heller, wärmer und besser sein wird, aber jetzt ist es an der Zeit, die Samen für eine bessere Zukunft zu pflanzen. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir etwas Kleines in die Erde stecken; wir investieren in etwas wie ein kleines Samenkorn mit der positiven Hoffnung und dem Blick in die Zukunft, weil wir wissen, dass es zu etwas Gutem heranwachsen wird.


Möge der Geist von Tu B'Schwat uns weiterhin inspirieren, während wir die Wurzeln unserer Gemeinde kultivieren. Lasst uns gemeinsam ein Umfeld kultivieren, in dem jedes Mitglied ein geschätzter Teil unserer gemeinsamen Reise ist.


Ich wünsche Euch allen einen Monat voller Wachstum, Verbindung und Freude.


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